26.7.26

Warum wir immer lernen

Den Begriff „Lernen“ verbinden viele Menschen mit Ausbildung oder Prüfung. Manche denken dabei an Bücher oder neue Fähigkeiten, die sie sich bewusst aneignen. Doch Lernen beginnt bereits mit unserem ersten Atemzug. Auch später lernen wir ständig weiter, ohne es überhaupt zu bemerken. Darum wird es in diesem Blogbeitrag gehen.

Wir beobachten von Beginn an

Bereits im Mutterleib lauschen wir Geräuschen und Stimmen. Nach unserer Geburt verstehen wir zwar nicht, was die Menschen rund um uns sagen. Trotzdem hören wir, ob eine Stimme ruhig oder angespannt klingt. 

Als Säugling besuchen wir keinen Kurs und wir lesen auch kein Lehrbuch. Trotzdem lernen wir jeden Tag. Ähnlich wie Hundewelpen, Kätzchen oder Fohlen lernen wir durch Beobachtung unserer Mutter und anderer wichtigen Bezugspersonen. 

Wir beginnen, Gesichtsausdrücke und Bewegungen zu erkennen und zu wissen, wer vertraute Personen sind.  Früh bemerken wir auch, wie Menschen auf uns reagieren. Was passiert, wenn wir weinen, lächeln oder nach etwas greifen? 

Wir beginnen, Laute nachzuahmen und sehen, wie andere essen, gehen, sprechen oder mit Gegenständen umgehen und versuchen, das Gesehene nachzumachen. Manche Versuche funktionieren sofort, bei anderen braucht es mehrere Anläufe. Wir lernen lange durch Beobachtung und Nachahmung enger Bezugspersonen, bevor uns jemand bewusst etwas beibringt.

Auch als Erwachsene schauen wir anderen zu. Warum lieben es Menschen, Filme oder Videos zu allen nur erdenklichen Themen anzusehen? Sie beobachten sie beim Kochen, wie sie ein technisches Problem lösen, ein Gespräch führen oder eine schwierige Situation bewältigen. Dazu gleich mehr.

Aus den vielen Beobachtungen übernehmen wir mitunter unbewusst Einstellungen, Verhaltensweisen oder auch Handgriffe von anderen Menschen. Je häufiger wir etwas sehen, desto geläufiger wird es für uns. Nicht alles davon ist hilfreich. Auch ungünstige Reaktionen, Vorurteile oder Ängste können wir unbewusst von anderen Menschen übernehmen.

Geschichten begleiten uns

Schon als kleine Kinder hören wir Geschichten. Vielleicht schauen wir gemeinsam mit Geschwistern oder Erwachsenen Bilderbücher an. Es werden uns Geschichten vorgelesen oder Erwachsene erzählen uns, was an diesem Tag passiert ist. 

Aus Geschichten können wir Erfahrungen kennenlernen, die wir selbst noch nie gemacht haben. Wir erfahren, wie eine Figur in bestimmten Situationen handelt und was daraus entstehen kann. Jemand hat Angst, trifft eine Entscheidung, etwas geht schief, eine andere Person hilft und am Ende geht alles gut aus oder auch nicht. Etliche Geschichten wie Märchen haben eine eindeutige Lektion. 

Als Erwachsene begleiten uns Geschichten in Büchern, Filmen, Serien, Theaterstücken oder in Spielen. Wir beobachten, denken mit und ziehen daraus unsere Schlüsse.  Selbst in vermeintlich logischen Sach- und Fachbüchern werden Geschichten eingesetzt, um theoretische Inhalte mit praktischen Beispielen nachvollziehen zu können. 

Schreckgespenst Schulzeit

Für viele Menschen ist die Erinnerung an die Schulzeit mit Schrecken verbunden. Wenn man ihnen zuhört, ging es dabei gar nicht um die eigentlichen Lerninhalte, sondern darum, dass andere über sie bestimmt haben. 

Lernen bedeutet für diese Menschen, dass ihnen jemand vorschreibt, dass sie sich sinnlose Dinge ohne praktischen Nutzen merken müssen. Oder dass sie Aufgaben, die kein Mensch benötigt, unnötig kompliziert lösen müssen. Danach werden sie von bösartigen Lehrkräften bewertet und im schlimmsten Fall auch bestraft, wenn es nicht ganz genau so abläuft, wie es sich diese Person vorgestellt hat. 

Der schulische Drill früherer Zeiten sollte jungen Menschen nicht nur Wissen vermitteln, sondern sie auch an Gehorsam, Disziplin und Unterordnung gewöhnen. Diese Eigenschaften benötigte der Staat unter anderem für Militär, Verwaltung und Arbeitswelt. Leider waren und sind diese Methoden noch nicht völlig verschwunden. Sie sind für uns heute ein trauriges Mahnmal, wie durch sinnentleerte Pflicht und Zwang kindliche Neugier stark reduziert werden kann.

Es gibt natürlich auch positive Erinnerungen an die Schulzeit: Lehrpersonal, das sich wirklich bemüht, uns etwas Wichtiges und Sinnvolles fürs Leben mitzugeben. Wir entdecken neue spannende Wissensgebiete und entwickeln wertvolle Fähigkeiten, die uns später noch nützlich sind. Nicht zu vergessen, Freundschaften mit anderen Kindern, die während der Schulzeit entstanden sind und uns heute noch begleiten.

Vielfältige Lernformate

Nach der Schulzeit sind etliche Menschen erleichtert. Dabei verschwindet nur der Stundenplan. Auch wenn es uns nicht bewusst ist, hören wir nicht auf zu lernen. Denn im Unterschied zur Schule können wir nun häufiger selbst entscheiden, womit wir uns beschäftigen. 

Manche Menschen beginnen wieder freiwillig zu lesen, obwohl sie während ihrer Schulzeit jedes Buch gehasst haben. Andere besuchen ein Seminar an einer Volkshochschule oder buchen Online-Kurse, hören Podcasts, sehen sich Videos an oder bringen sich eine Fähigkeit selbst bei. Aus früher angeordneten Pflicht kann schrittweise wieder selbst gewähltes Lernen werden. 

Wir erlernen später hoffentlich einen Beruf, der uns Freude bereitet. Zwischenmenschliche Beziehungen ermöglichen nahezu unendliches Lernen, sei es durch Gespräche, durch unsere Fehler oder weil wir vor einem Problem stehen, das wir bisher noch nie lösen mussten. 

Neben den Erfahrungen und Erkenntnissen im Alltag, spielen Medien für unsere Lernerfahrungen als Erwachsene eine wichtige Rolle. Wir werden vermutlich nicht wie seinerzeit in der Kindheit jeden Abend zum Einschlafen eine Gutenachtgeschichte hören. Etliche Menschen schauen Videos, vielleicht einen Film, eine Serie oder anderes unterhaltsames Format. Manche lieben Computerspiele und dann gibt es viele, die Social Media nutzen. All das kann ebenfalls unseren Horizont erweitern, auch wenn einige dieser Formate verpönt sind. 

Mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass sich etliche Leute damit brüsten, in ihrer Freizeit ausschließlich Sach- und Fachbücher zu lesen. In Social Media wird sogar damit geprahlt, wie viele Bücher sie in einem bestimmten Zeitraum gelesen haben.

Was dabei jedoch nicht erwähnt wird: Ein Format ist nicht unbedingt ein Garant für Qualität. Es gibt Sachbücher, die nur oberflächliche Binsenweisheiten enthalten oder längst überholtes Wissen verbreiten. Auch eine angeblich neutrale Dokumentationsendung im öffentlich-rechtlichen TV kann einseitige Meinungen vertreten. Umgekehrt sind unterhaltsame Formate wie die obigen nicht automatisch minderwertig. 

Viele Content Creator in Social Media bemühen sich, ihrem Publikum aktuelles Wissen zu ihrem Thema zu vermitteln. Im Zuge meiner Bachelor-Arbeit, die ich für mein Multimedia Studium seinerzeit zu digitalen Spielen geschrieben habe, fand ich heraus, dass wir bei komplexen Computerspielen zahlreiche Fähigkeiten entwickeln, die für andere Lebensbereiche nützlich sein können, wie strategisches Denken, Forschergeist oder soziale Fähigkeiten. 

Auch bei einem vermeintlich rein unterhaltsamen Sportereignis lassen sich Strategien, Zusammenarbeit und der Umgang mit Druck beobachten. Es gibt auch Shows über Firmengründungen. Dort könnten Selbstständige lernen, wie Menschen eine Idee erklären, Risiken einschätzen oder Verhandlungen führen. Selbst die von vielen Leuten verpönten Reality-Shows können uns interessante Einblicke in Gruppendynamik, Konkurrenz, Selbstinszenierung oder den Umgang mit Konflikten bieten.

Wir lernen auch Unsinn

Gleichzeitig möchte ich darauf hinweisen, dass unser Gehirn auch Vorurteile, Klischees und falsche Informationen übernimmt. Sonst würde es nicht dazu kommen, dass Bücher, die ich übrigens sehr schätze, von vielen Leuten hochgepriesen werden. Filme und Serien werden differenzierter betrachtet, jedoch neuere Medienformate wie Games oder Social Media werden von vielen automatisch als minderwertig abgelehnt. Wenn wir dieselben falschen Behauptungen immer und immer wieder hören, erscheinen sie uns eines Tages vertraut. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie richtig sind.

Natürlich gibt es auch Schattenseiten: Fake News, Propaganda und gezielte Provokationen verschwinden nicht automatisch wieder aus unserem Kopf, nur weil wir sie beiläufig wahrgenommen haben. Sie können beeinflussen, welche Begriffe wir verwenden, welche Zusammenhänge wir vermuten und was uns normal erscheint.

Auch unser Umfeld prägt uns. Wenn Menschen rund um uns ständig über bestimmte Themen oder Gruppen abfällig sprechen, Probleme oder jede neue Idee lächerlich machen und wir solche Botschaften immer wieder hören, ist dies ebenso einprägsam. Vielleicht übernehmen wir sie oder vielleicht wehren wir uns dagegen. In beiden Fällen beschäftigen wir uns mit ihnen. Wir lernen somit nicht nur durch das, was wir bewusst auswählen. Wir lernen ebenso durch Situationen, denen wir regelmäßig ausgesetzt sind.

Was bieten wir unserem Gehirn an?

Wenn wir ohnehin ständig lernen, könnten wir gelegentlich darauf achten, womit wir uns beschäftigen. Schreiben bietet uns die Möglichkeit, darüber zu reflektieren, wo und wie wir lernen. Wir könnten uns die folgenden Fragen schriftlich beantworten:

  • Welche Menschen hören wir häufig? 
  • Welche Geschichten begleiten uns? 
  • Welche Inhalte lesen, sehen oder hören wir immer wieder? 
  • Welche Tätigkeiten üben wir? 
  • Welche Gedanken wiederholen wir? 

Dadurch erkennen wir, was für uns wirklich bedeutend ist und was wir getrost weglassen können.

Fazit

Wir lernen bereits vor unserer Geburt und hören unser ganzes Leben nicht mehr damit auf. Von den ersten Bezugspersonen über Geschichten, die Schulzeit bis zum beruflichen Lernen und dem Erlernen neuer Fertigkeiten für ein neues Hobby. Was wir unserem Gehirn regelmäßig anbieten, prägt uns. Schreiben unterstützt uns dabei, über unsere Lernerfahrungen zu reflektieren und damit herauszufinden, was uns weiter bringt und was wir kritisch sehen könnten.

Wenn Du unter Anleitung starten möchtest, könnte mein Reflexionsclub für Dich interessant sein. Dort gibt es Anregungen zur schriftlichen Selbstbeobachtung und Selbstreflexion, die Möglichkeit, mir Fragen zu stellen oder Dich optional mit anderen auszutauschen.

5.7.26

Schreiben beginnt mit Beobachten

Häufig höre ich die Frage, wie man am besten mit dem Schreiben beginnen könnte. Meine Antwort darauf lautet meist: Das zu Papier bringen, was spontan in den Sinn kommt.

Das klingt zunächst einfach. Wer jedoch noch nie Journal oder Tagebuch geführt oder regelmäßig Notizen gemacht hat, steht sofort vor der nächsten Frage: Wie soll ich das konkret machen? Was ist dabei zu beachten? Kann ich etwas falsch machen?

Genau darum geht es in diesem Blogbeitrag. Wir schauen uns die ersten Schritte für alle an, die noch ganz am Anfang stehen und sich fragen, wie sie mit Selbstbeobachtung und Selbstreflexion praktisch beginnen können.

Worauf schreibe ich?

Nimm das, was Du bereits zu Hause hast, wie den nächsten Notizblock. Du musst Dir nicht zusätzlich dafür ein Notizbuch kaufen, wenn Du erst am Anfang stehst. Es kann sogar schreibhemmend wirken, wenn man sich ein besonders schönes Notizbuch kauft, weil man sich dann denkt, zu Beginn müsse etwas Besonderes stehen. 

Auch ich habe mich schon in schöne Notizbücher verliebt, die ich unbedingt haben wollte, und dann lag es jahrelang zu Hause herum, weil ich auf den geeigneten Moment oder einen besonderen ersten Eintrag gewartet habe, der natürlich nie kam. Mittlerweile bin ich hemmungslos und starte einfach los. Aber das musste ich auch erst lernen.

Womit schreibe ich?

Verwende das Schreibwerkzeug, das Du bereits hast und sich für Dich angenehm anfühlt. Ob Werbekugelschreiber, Gelschreiber, Füllfederhalter, Bleistift oder was auch immer – die Hauptsache ist, Du schreibst gut und gerne damit. Nachdem Du nur für Dich Deine Beobachtungen notierst, was in erster Linie ausschließlich für Deine Augen bestimmt ist, zählt hauptsächlich, dass Du Dich dabei wohlfühlst.

So habe ich mir früher eingebildet, dass ich mein Tagebuch immer mit Füllfelderhalter schreiben „muss“. Eines Tages gab es das Problem, dass ständig die Tinte ausgeronnen ist, weil es einen feinen Haarriss bei diesem ultraleichten und schicken Füllfederhalter gab. Ich war in Panik. Womit sollte ich bitte schreiben? Es musste sofort ein neuer Füllfederhalter her. Du siehst also: Auch ich bin nicht vor solchen oberflächlichen Denkfehlern gefeit.

Was schreibe ich auf?

Mit dem Schreiben zu beginnen, kann ganz einfach sein: Wir notieren stichwortartig, was uns aufgefallen ist. Eines meiner ersten Tagebücher als Kind war ein Beobachtungstagebuch. Dort stand der Tag und welches Tier ich gesehen habe. Zum Beispiel: 15. Mai: Eidechse, 20. Mai: Amsel. 

Du siehst also, es muss nichts Großes oder Bedeutendes sein, das Du Dir aufschreibst. Es ist auch nicht erforderlich, dass Du in ganzen Sätzen oder mit vermeintlich schönen Formulierungen startest. Viel wichtiger ist, dass Du längerfristig dranbleibst. 

Wir beobachten ständig

Jeden Morgen, wenn wir die Augen öffnen, geht es bereits los. Wir hören vielleicht Geräusche, die uns geweckt haben. Wir sehen den Raum, in dem wir aufwachen. Später spüren wir die Zahnbürste im Mund und das Wasser beim Duschen oder Baden auf der Haut. Wir riechen und schmecken unser erstes Getränk oder auch das Essen dieses Tages. Für uns ist das alles selbstverständlich. Wir beobachten ohnehin ständig, aber meist unbewusst.

 
Erst, wenn etwas anders ist als sonst, fällt es uns auf. Wenn unser Wecker zu früh klingelt, es im Hochsommer beim Aufwachen draußen noch dunkel ist oder das Frühstückgetränk zu kalt oder zu heiß ist, werden wir vermutlich irritiert bis verärgert sein. Bringt uns jemand an einem besonderen Tag etwas ans Bett, was wir gerne morgens zu uns nehmen oder bekocht uns ein lieber Mensch mit unserer Lieblingsspeise oder lädt uns in unser Lieblingslokal ein, sind wir vermutlich positiv überrascht.

Notiere, was für Dich wichtig ist

Ich habe mir angewöhnt, mein Notizbuch ständig bei mir zu haben und schreibe mir alles auf, das mir ein- oder auffällt. Das kann etwas für die Einkaufsliste sein oder etwas, das ich heute noch erledigen möchte, ein Termin für eine Einladung oder auch eine Idee für einen Blogbeitrag wie diesen. 

Manchmal schreibe ich mir eine Frage auf, die mich in dem Moment beschäftigt, den Titel eines Buchs oder den Namen einer Person, von der mir jemand erzählt. Gelegentlich sehe ich etwas in einem Schaufenster, das ich interessant finde, mache spontan ein Foto und schreibe mir kurz auf, was mir dazu gedacht ist.

Häufig notiere ich mir körperliche oder gefühlsmäßige Zustände, wie: Heute keinen Bock auf Sport gehabt. Als ich mich überwunden hatte, fiel es plötzlich leichter als gedacht. Jetzt bin ich stolz auf mich. Du siehst, es sind alltägliche Dinge und somit keine Raketenwissenschaft.

Was dann passiert

In dem Moment, in dem wir etwas beobachten, erscheint es uns vollkommen normal. Mittlerweile weiß ich aus meinen eigenen Beobachtungen: Solche Erinnerungen verblassen schneller, als ich glaube. Wenn ich mich jetzt darüber freue, so wie ich in dem Sport-Beispiel, weiß ich, dass ich das wahrscheinlich schnell wieder vergessen werde.

Habe ich es mir jedoch aufgeschrieben, kann es fürs nächste Mal hilfreich sein, wenn ich keine Lust aufs Training habe. Die kleine Notiz erinnert mich daran, dass ich es bereits einmal geschafft habe. Mich motiviert es, dranzubleiben. Für Dich kann eventuell auch das Gegenteil der Fall sein.

Finde Deinen eigenen Weg

Daher empfehle ich Dir, es einfach auszuprobieren. Ein Anhaltspunkt könnte sein, Dir das zu notieren, das Dir in dem Moment bedeutend erscheint und zu schauen, was danach passiert.

Mit „bedeutend“ meine ich übrigens alles, das Dir auffällt, auch die vermeintlichen Kleinigkeiten. Es sind oft kleine Dinge, die wir bemerken und nicht wissen, wieso sie uns ins Auge stechen. Erst später bemerken wir, dass sie für uns wichtig waren. Folge daher Deinen spontanen Impulsen und lege ohne viel Nachdenken los.

Sobald Du einfach damit startest, machst Du bereits alles richtig. Indem Du dran bleibst, wirst Du dadurch Schritt für Schritt herausfinden, was für Dich am meisten Sinn ergibt.

Manche Personen schreiben sich motivierende Sprüche auf. Andere notieren sich einen Witz, den ihnen jemand erzählt hat. Für Kochbegeisterte ist ein Rezept-Tipp, den sie von jemandem gehört haben, ein Grund für eine Notiz. 

Kreative, Bastel-Fans oder Heimwerkbegeisterte schreiben sich ihre Ideen für die nächsten Projekte auf. Leseratten notieren sich Buchtipps. Wer ein bestimmtes Ziel erreichen möchte, bringt die nächsten Schritte auf Papier. Wer einer besonderen Person eine Freude machen möchte, wird dazu eine Kurznotiz verfassen.

Fazit

Es kann einfach und leicht sein, mit dem Schreiben zu beginnen. Am Anfang könnten wir das, was wir wahrnehmen oder beobachten, verschriftlichen. Dafür reichen bereits ein paar Stichworte auf einem Notizblock.

Wenn Du unter Anleitung starten möchtest, könnte mein Reflexionsclub für Dich interessant sein. Dort gibt es Anregungen zur schriftlichen Selbstbeobachtung und Selbstreflexion, die Möglichkeit, mir Fragen zu stellen oder Dich optional mit anderen auszutauschen.

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